Von den globaler Preissteigerungen im Beschaffungsmarkt und der Logistik ist auch die Wilhelma in Stuttgart betroffen. Über eine Anfrage beim Finanzministerium habe ich erfahren, dass sich die Ausgaben in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt haben. Auch für die kommenden Jahre rechnet man mit steigenden Kosten. So sind aktuell für 2026 im Wirtschaftsplan des Landesbetriebs 755.000 Euro vorgesehen. Doch in der Antwort geht das Finanzministerium bereits von etwa 820.000 Euro aus.
Im letzten Jahr fällt auf, dass allein für die Koalas fast ein Fünftel der Ausgaben anfiel. Der Eukalyptus wird unter anderem aus den USA bezogen und unterliegt den US-Zöllen und Frachtkosten aus Übersee.
Mit anderen Zoos enger zusammenarbeiten
Entscheidend ist für mich, dass die Finanzierung der notwendigen Futter- und Betriebskosten dauerhaft gesichert ist. Die Landesregierung steht in der Pflicht, die dafür erforderlichen Mittel realistisch zu veranschlagen und zuverlässig bereitzustellen, damit die Versorgung der Tiere jederzeit gewährleistet bleibt. Dabei kann sich der Blick über die Region hinaus lohnen: Mögliche Einkaufsgemeinschaften mit anderen Zoos und zoologischen Gärten sollte die Wilhelma regelmäßig prüfen und weiterentwickeln, um Einsparmöglichkeiten im Blick zu behalten.
Die Stuttgarter Zeitung hat über das Thema berichtet.







