Wie können wir die Ausstattung an Schulen verbessern? Wo können wir in den Lehrplänen nachlegen? Welche Klimaschutz-Maßnahmen halte ich für am wichtigsten? Unter anderem diesen Fragen durften meine Mitbewerber im Stuttgarter Landtagswahlkreis II und ich bei der gemeinsamen Podiumsdiskussion des Degerlocher Wilhelmsgymnasiums und der Fritz-Leonhardt-Realschule beantworten. Das Bürgerhaus in Stuttgart-Möhringen war bis zum letzten Platz mit Erstwählerinnen und Erstwählern gefüllt.
Wie sieht die Zukunft für Baden-Württemberg aus?
Es ging unter anderem darum, wie wir die Klimaziele in Baden-Württemberg realistisch und wirksam erreichen können, welche Verantwortung Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dabei tragen und wie wir ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Stärke verbinden. Ein weiteres Thema war die Frage, ob klassische Hausaufgaben noch zeitgemäß sind oder ob neue Lernformen besser zu den heutigen Anforderungen passen. Ein zentrales Thema war, was wir konkret in den Schulen verbessern wollen. Ich habe erläutert, wie wichtig mir gut ausgestattete Schulen, die Entlastung der Lehrkräfte und zeitgemäße Lernbedingungen sind. Das heißt: Allein die technische Ausstattung z.B. mit iPads reicht nicht aus. Es braucht auch Lehrkräfte und Schüler, die in Medienbildung geschult werden.
KI – Fluch oder Segen?
Besonders intensiv wurde auch über Künstliche Intelligenz diskutiert – ist sie Fluch oder Segen für Schule, Ausbildung und Arbeitswelt? Ich habe deutlich gemacht, dass KI große Chancen bietet, wenn wir sie klug einsetzen, gleichzeitig aber klare Regeln, Medienkompetenz und eine starke Bildung brauchen, um Risiken zu begrenzen. Entscheidend ist, jungen Menschen frühzeitig mitzugeben, kritisch und verantwortungsvoll mit neuen Technologien umzugehen.
Am 8. März das erste Mal wählen
Am Ende bleibt ein durchweg positives Fazit: Die Veranstaltung war hervorragend organisiert, die Fragen der Schülerinnen und Schüler waren sehr gut recherchiert und zeugten von echtem Interesse und Tiefgang. Die Moderatorinnen und Moderatoren haben einen souveränen und sicheren Job gemacht und maßgeblich zu einer offenen, respektvollen Diskussion beigetragen. Solche Formate zeigen, wie wichtig politische Bildung ist – und wie viel Engagement bereits in den Erstwählerinnen und Erstwählern steckt. Weiter so!







