Die Wilhelma Stuttgart als Landesbetrieb hat vor rund zwei Jahren das günstige stündliche Parkticket abgeschafft. Schon bei der Einführung des neuen Tarifs äußerte ich Kritik daran, weil insbesondere Familien aus dem ländlichen Raum und ältere Menschen betroffen sind, die ihr Auto benötigen.
Über eine Kleine Anfrage habe ich jetzt erfahren: Die genannten Zahlen zeigen deutlich, dass Wilhelma-Besucher hier massiv belastet werden. Einnahmensteigerungen von bis zu 75 Prozent haben mit fairen Parkgebühren nichts mehr zu tun! Überzogene Parkgebühren dürfen nicht zu einer Zugangshürde werden und Menschen vom Wilhelma-Besuch abhalten.
Ich fordere weiterhin faire, transparente Tarife und die Wiedereinführung gestaffelter Stundentickets. Die Wilhelma darf kein Luxusangebot werden, sondern muss für alle Besucher bezahlbar bleiben – unabhängig vom Einkommen und Wohnort.
Das Finanzministerium teilte mir mit, dass es durch Parkgebühren im Jahr 2024 Mehreinnahmen in Höhe von 693.343 Euro erzielte. Im Jahr 2025 waren es bis zum 25. November schon 585.625 Euro
Die Stuttgarter Zeitung hat über das Thema berichtet.







